Biografie

Catherine Larsen-Maguire wurde in Manchester, England, geboren, und lebt jetzt in Berlin. Nachdem sie mehrere Kammerkonzerte und Opernvorstellungen an der Komischen Oper Berlin dirigierte, deren Orchester sie von 2002 – 2012 als Solo-Fagottistin angehörte, wurde sie eingeladen, zwei Konzert Programme mit der Magdeburgischen Philharmonie zu geben. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Dirigieren, und hat schon mit vielen Orchestern weltweit gearbeitet, u. a. dem Belgrade Philharmonic, den Bochumer Symphonikern, den Bremer Philharmonikern, dem Orchester des Sunflower Festivals in Kansas, dem Krasnoyarsk Chamber Orchestra, dem Youth Orchestra of Bahia, dem Brandon Hill Chamber Orchestra, dem South Africa National Youth Wind Orchestra, und der Sinfonietta 92 in Berlin. Zu ihren Partnern auf der Konzertbühne gehören Solisten wie Alex Klein, Ricardo Castro, James Thatcher und Thomas Bowes, und Sänger wie Gino Quilico, Stella Doufexis, Christiane Iven und Peter Lodahl.

Ihre musikalische Ausbildung begann im Alter von acht Jahren mit dem ersten Geigenunterricht; ihren ersten Fagottunterricht erhielt sie mit 16 Jahren. An der Universität von Cambridge studierte sie Musikwissenschaft und dirigierte das dortige Universitätsorchester. Später studierte sie Fagott und Dirigieren an der Royal Academy of Music, London; danach wurde sie in die Solistenklasse des Fagottisten Klaus Thunemann aufgenommen. Im Mai 1996 gewann Catherine Larsen-Maguire den höchsten Preis beim Wettbewerb „Prager Frühling“ und war für zwei Jahre Mitglied in der Orchester-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters. Sie hat als Gast in verschiedenen Orchestern gespielt, so unter anderem bei den Berliner Philharmonikern, im London Philharmonic Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra und im BBC Symphony Orchestra. Dadurch lernte sie namhafte Dirigenten wie Claudio Abbado, Bernhard Haitink, Sir Simon Rattle und Kirill Petrenko kennen.

Ihr Operndebüt an der Komischen Oper Berlin gab sie im November 2009, mit der Neuproduktion von Elisabeth Naskes Oper „Die Rote Zora“; das Stück wurde 2011 erfolgreich wieder aufgenommen und ist auf DVD erschienen. Sie hat Vorstellungen von „La Bohème“ in Augsburg und „Don Giovanni“ in Nürnberg dirigiert, und leitete Anfang 2016 eine Neuproduktion von “Carmen” in Südbrasilien.

Gern widmet sich Catherine Larsen-Maguire der Arbeit mit Jugendlichen und Studenten. Sie hatte eine Gastprofessur für Dirigieren an der Universität für Künste Berlin, und ist seit 2013 Professorin beim Femusc Festival in Brasilien, das größte Musik Festival Südamerikas. Im Rahmen des Young Euro Classic Festivals debütierte sie im großen Saal des Konzerthauses Berlin, und dirigierte auch bei diesem Festival eine Uraufführung beim Tanz Projekt China – Deutschland. Nach dem Konzert in Berlin fand eine Tournee durch China mit dem Bundesjugendballett statt. Auch im Gebiet der neuen Musik ist sie sehr aktiv, und hat in den letzten Monaten führende Ensembles wie Musikfabrik, Resonanz, united Berlin und Ascolta dirigiert.

Für die Zukunft sind Konzerte und CD-Aufnahmen mit dem Belgrade Philharmonic und dem Slowenischen Radio Sinfonieorchester geplant, sowohl weitere Konzerte mit dem ensemble united Berlin, Brandon Hill Chamber Orchestra, und Projekte mit Jugendorchestern in Brasilien und Guatemala. Im 2017 wird Catherine Larsen-Maguire wieder beim Sunflower Festival in den USA alle Konzerte dirigieren, und wird zum ersten Mal bei den Festivals in Buzzard’s Bay (USA) und Herrenchiemsee gastieren.

April 2016

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